10 Lebensmittel gegen Heuschnupfen

heuschnupfen macht kein spassHeuschnupfen plagt inzwischen rund 15 bis 40 Prozent der Bevölkerung. Man spricht hier von einer saisonalen allergischen Rhinitis, die immer dann auftritt, wenn besonders viele Pflanzen blühen – also im Frühjahr. Die Pollen der Pflanzen werden viele Kilometer durch die Luft getragen. Wenn man bedenkt, dass eine Ähre eines Roggenhalmes bis zu vier Millionen Pollen ausbilden kann, wen wundert es da, dass die Nase reagiert? Doch mit der Wahl der richtigen Lebensmittel kann die Allergie gegen die fliegenden Erreger eingedämmt werden.

Brokkoli und Zitrusfrüchte

Brokkoli enthält viele antioxidativ wirkende Senfölglykoside, welche Entzündungen der Atemwege lindern können. Das Gemüse kann verstopfte Nebenhöhlen und Nasen befreien. Außerdem besitzt Brokkoli jede Menge Vitamin C, welches dafür bekannt ist, Symptome allergischer Reaktionen zu dämmen. Dies haben Forscher in vielen Studien gezeigt. Verspeist werden können übrigens auch Brokkoli-Sprossen, die nur wenige Tage zum Keimen auf der Fensterbank benötigen.
Zitrusfrüchte, wie Orangen, Limetten, Grapefruits oder Mandarinen liefern dem Körper viel Vitamin C und lindern allergische Symptome. Wichtig ist allerdings, dass es sich um frische Früchte und Säfte handelt.

Grüne Blattgemüse und Brennnesseln

Grüne Blattgemüse beinhalten viele Carotinoide und weitere Antioxidantien, die allergische Symptome bekämpfen können. Grünkohl, Spinat oder Salat sollten mit hochwertigen Ölen zubereitet werden, das erleichtert die Aufnahme der Carotinoide durch den Körper. Vor allem in Kombination mit Omega-3-Fettsäuren sind die Stoffe sehr wirksam.
Brennnesseln gehören aufgrund ihres Histamingehaltes – das ist der Stoff, den der Körper bei einer Allergie im Übermaß produziert – auf jeden Speiseplan eines Heuschnupfengeplagten. Hier gilt das Prinzip, das auch bei der Homöopathie angewendet wird: den Auslöser mit seinen eigenen Waffen schlagen.

Holunderbeeren, Zwiebel, Knoblauch und Äpfel

Holunderbeeren stärken das Immunsystem und besitzen eine hohe Menge an Antioxidantien und Phytonährstoffen, die sich vorteilhaft auf Entzündungsprozesse auswirken.
Ähnlich wie Histamine wirkt Quercetin, ein Wirkstoff, der in Zwiebeln, Knoblauch und Äpfeln steckt. Solch ein natürliches Antihistamin ist die beste Waffe im Kampf gegen die Allergie.

Petersilie und Thymian

Petersilie kann in grünen Smoothies, in Suppen und Salaten zum Einsatz kommen und verhindert die Ausschüttung der Histamine, welche die Allergie auslösen.
Thymian wirkt als natürlicher Schleimlöser und sorgt dafür, dass die Sekretbildung des Körpers verringert wird. Idealerweise wird er als Tee getrunken.

Probiotika

Studien legen den Verdacht nahe, dass eine gestörte Darmflora für das Entstehen von Allergien verantwortlich gemacht werden kann. Daher ist es als Heuschnupfengeplagter sinnvoll, sich mit Joghurts und anderen Produkten zu ernähren, die die Darmflora in Ordnung bringen. Probiotische Lebensmittel gibt es mittlerweile viele auf dem Markt, so dass eine große Auswahl gegeben ist.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Kommentare

Ein Kommentar zu “10 Lebensmittel gegen Heuschnupfen”
  1. gesund leben sagt:

    Diese Liste scheint mir etwas fragwürdig. Histaminhaltige Lebensmittel wie vor allem Zitrusfrüchte sollen eigentlich bei Allergie eher gemieden werden. Das sinnvolle Vitamin C kann besser aus anderen Quellen zugeführt werden. Brennnessel wird wohl eher hilfreich sein wegen ihrer stark blutreinigenden Wirkung. Joghurt reicht nicht aus, um eine Darmflora in Ordnung zu bringen. Durch die Verarbeitung d.h. Erhitzung der Produkte sind die Mikroorganismen nicht mehr lebendig. Da gibt es deutlich bessere Möglichkeiten.

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