Die sanfte Heilkraft von Pflanzen und Kräutern

8. Juni, 2012 - Abgelegt unter TCM 

Betrachtet man die globale, symptom-orientierte Methodik, mit der die moderne Medizin sämtlichen Erkrankungen heutzutage zu Leibe rücken möchte, sowie die Entwicklung innerhalb der Pharmazeutika, die Anwendung finden, scheint es, als würde der Mensch sich mehr und mehr von seinem biologischen Ursprung entfernen und eine chemische Materie annehmen...

Abtei-Murbach-KraeutergartenDem ist natürlich nicht so, der Mensch ist natürlich trotz evolutionärer Entwicklung bis in seine letzte Körperzelle seit Jahrtausenden derselbe geblieben und trotz diverser bio-chemischer Vorgänge in seinem Organismus nach wie vor ein Kind der „Mutter Natur“, ein Verband von Billionen biologischen Bausteinen, die die komplexe, lebendige Struktureinheit „Mensch“ ergeben.

Denkt man eine Weile über Letzteres nach, erschließt sich jedem intelligenten Menschen eine gewisse Logik, dass auch die moderne Krebsbehandlung, Behandlung von Herzkreislauferkrankungen, Arthritis, Multipler Sklerose und anderen s.g. „unheilbaren Erkrankungen“ innerhalb ihrer Basis natürlichen Ursprungs sein sollte – denn der Mensch ist ein Teil der Natur und dessen körperlichen Systeme mittelfristig unwillig, um mit unnatürlichen Stoffen positiv zu reagieren, wie der zweifache Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling bereits richtig erkannte.

Völlig unakzeptabel ist daher die Unkenntnis des durchschnittlichen Schulmediziners über die biologischen Waffen, die uns die Natur im Kampf gegen sämtliche Erkrankungen an die Hand gibt und deren sich die traditionelle chinesische Medizin (TCM), das ayurvedische Heilsystem aus Indien sowie die Heilpraktiken der indianischen Völker aus Nord-, Mittel- und Südamerika seit Jahrhunderten und Jahrtausenden erfolgreich bedienen.

Erwähnungswert sind hier beispielhaft Heilpilze wie z.B. der Reishi, der in zahlreichen Studien natürliche zytotoxische Eigenschaften gegen die Krebszelle, im Sinne einer natürlichen, für den Rest des Organismus ungiftigen Chemotherapie unter Beweis stellen konnte (2005;34(2):171-98). Oder aber die in Studien nachgewiesene cholesterin- und Trigliceridspiegel senkende Wirkung des Heilpilzes Hericum erinaceus, der sich innerhalb der Therapie von Herzkreislauferkrankungen seit Jahrtausenden bewährt.

Nicht zu unterschätzen die stark entzündungshemmende Wirkung des Kombucha-Tees oder aber des indianischen Lapacho-Tees, die beide sehr erfolgreich Arthritis und andere Entzündungskrankheiten therapieren können. Wer es weniger exotisch möchte, die heimische, bislang nur wenig bekannte Aroniabeere, die laut westlichen Studien zu den stärksten antioxidativen (zellschützenden) Natursubstanzen überhaupt zählt, kann auf ganzer Linie punkten und unzählige Erkrankungen, mit denen die Schulmedizin ihre Schwierigkeiten hat, nebenwirkungsfrei in Schach halten, bzw. präventiv angewandt erst gar nicht ausbrechen lassen.

Bildnachweis: Alex Anlicker / wikipedia.de

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