Eisprung natürlich fördern und unterstützen

10. Juni, 2013 - Abgelegt unter Alternative Heilverfahren, Gesundheit 

Viele Paare wünschen sich ein Kind – und müssen doch feststellen, dass die Sache gar nicht so einfach ist. Derzeit wird geschätzt, dass allein in Deutschland rund sieben Millionen Paare ungewollt kinderlos sind. Doch es gibt seitens der Homöopathie und von Seiten der Natur einige Hilfsmittel, die sich zur Unterstützung des Eisprungs einsetzen lassen. Lesen Sie auch hier etwas über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten.

Frauenmantel

Frauenmantel wirkt zyklusregulierend und stimuliert die Gebärmutter. Dieses Kraut wird in erster Linie als Tee verabreicht.

Gänsefingerkraut

Dieses Kraut wird zum Beispiel im Kampf gegen Wechseljahresbeschwerden eingesetzt. Außerdem wirkt es, als Tee zubereitet, regulierend auf den weiblichen Zyklus.

Ginsengwurzel

Mit einem Tee aus Ginsengwurzel wird das gesamte Fortpflanzungssystem gestärkt. Außerdem hilft das Kraut gegen Erschöpfung und Schwäche. Zudem wird es als Hilfsmittel gegen die Symptome von Stress eingesetzt.

Himbeerblätter

Ein Tee aus Himbeerblättern wirkt hormonregulierend und wird vor allem bei Beschwerden in den Wechseljahren eingesetzt. Außerdem werden damit Beckenboden- und Gebärmuttermuskulatur gestärkt.

Hirtentäschelkraut

Hirtentäschelkraut reguliert Zyklusbeschwerden und besitzt eine blutstillende Wirkung. Daher wird es auch nach Geburten eingesetzt. Ein bis zwei Tassen täglich werden von diesem Tee zum Trinken empfohlen.

Ingwer

Frauen, die mit Schmerzen beim Eisprung zu kämpfen haben, sollten Ingwer als Gewürz oder als Aromazusatz bei Getränken nutzen. Außerdem werden mit diesem Gewürz die Fortpflanzungsorgane gestärkt.

Mönchspfeffer

Mönchspfeffer reguliert den weiblichen Hormonhaushalt und unterstützt die Produktion des luteinisierenden Hormons sowie des Hormons FSH. Außerdem wird die Produktion der Gelbkörperhormone unterstützt. Die Einnahme sollte allerdings mit dem Arzt besprochen werden, da Mönchspfeffer als hochwirksam gilt.

Storchschnabelkraut

Dem Storchschnabelkraut wird eine fruchtbarkeitssteigernde Wirkung nachgesagt. Das Kraut wird als Heilwein eingenommen, wobei die Zubereitung etwas aufwendiger ist. Das blühende Kraut wird dazu erst einmal grob zerkleinert und dann mit Weißwein übergossen. Nach dem Köcheln wird ein Löffel Honig untergerührt.

Kräuter

Verschiedene Kräuter, wie Melisse, Salbei, Koriander, Beifuß, Basilikum oder Rosmarin steigern die Produktion der Östrogene und regulieren den Eisprung. Bei einem Mangel an Östrogenen bleibt dieser nämlich aus.

Homöopathische Mittel

Die Welt der Homöopathie bietet viele Möglichkeiten der sanften Förderung des Eisprungs. So helfen Alchemilla Urtinktur oder Argentum metallicum D6 bei einer Unterfunktion der Eierstöcke. Eine gezielte Einnahme von Follikelhormon synth. D12 sowie von Jodum D6 kann ebenfalls helfen, die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Ein homöopathisches Fertigmittel ist Ovaria Comp., welches die Keimdrüsen anregen soll. Eine Gelbkörperschwäche kann mit Agnus castus, Corpus luteum D6 oder Pulsatilla D12 behandelt werden.

Hilfreich ist es überdies, den Zeitpunkt des Eisprungs zu kennen. Hier hilft der Rechner auf http://eisprung-rechner.com/eisprungkalender/. Eine weitere Möglichkeit die Empfängnis zu berechnen ist nach dem chinesischen Empfängniskalender.

Foto: jutta wieland / pixelio.de

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