Empfängnis berechnen: der chinesische Empfängniskalender

4. Mai, 2012 - Abgelegt unter TCM 

Junge oder Mädchen? Diese Frage stellen sich die meisten Eltern und können es kaum erwarten, bis diese Frage beantwortet wird. Nicht immer liefert das Ultraschallgerät des Arztes ein eindeutiges Ergebnis, und nicht immer kann man auf dem Bildschirm das Geschlecht exakt bestimmen. Alle werdenden Eltern, die den Tag der Geburt nicht mehr abwarten können, und die vorher schon wissen möchten, ob sie sich auf einen Sohn oder auf eine Tochter einstellen müssen, die können mit der Hilfe des chinesischen Empfängniskalenders angeblich für Gewissheit sorgen. Was hat es mit diesem Kalender auf sich und wie funktioniert er?

schwangere-frauDie Bezeichnung Empfängniskalender ist vielleicht ein wenig irreführend, denn mit der Empfängnis oder mit der Empfängnisverhütung hat der Kalender aus dem fernen China nichts zu tun. Der chinesische Empfängniskalender bezieht sich auf den Tag der Empfängnis, denn daraus lässt sich unter anderem das Geschlecht des Kindes ableiten. Ebenfalls relevant ist das Alter der Mutter zum Zeitpunkt der Empfängnis. Aus diesen beiden Eckdaten lässt sich dann mithilfe des Kalenders genau vorher sagen, ob es ein kleiner Junge oder ein Mädchen wird. Das sagen zumindest die Chinesen, die dem Kalender eine Trefferquote von 99% bescheinigen. Nicht 99%, aber immerhin zu 85% lag der Empfängniskalender bei einer Studie in den USA richtig. Auch bei der Umfrage einer Frauenzeitschrift, ob der Kalender Recht hat oder nicht, gab es noch eine Erfolgsquote von knapp 65%.

Erfunden wurde der Empfängniskalender bereits im 13. Jahrhundert von einem chinesischen Wissenschaftler. Heute kann man diesen Kalender im Internet finden und die Handhabung ist denkbar einfach. War die Empfängnis zum Beispiel im Dezember, um Weihnachten herum, und die zukünftige Mutter ist 28 Jahre, dann kann sie nach dem Kalender davon ausgehen, dass sie im September ein Mädchen zu Welt bringen wird. Ein 20-jährige Frau, die im Juli empfängt, die wird dann im April einen Jungen bekommen, immer vorausgesetzt, dass der chinesische Empfängniskalender wirklich recht behält. Was man allerdings dabei beachten muss, ist, dass es sich beim Kalender um den chinesischen Mondkalender handelt und zum Lebensalter in diesem Fall noch neun Monate hinzugezählt werden müssen.
Auch wenn aus dem erhofften und errechneten Jungen doch ein Mädchen werden sollte, nicht traurig sein, denn die Gesundheit des Kindes ist wichtiger.

Bild: doso / photocase.com

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